11. Mai 2008 at 13:59
[Edit: Ich bin versucht diesen Post zu löschen, einfach weil es so peinlich ist, dass ich Daniels Eintrag vom 08.05. übersehen habe. Da aber Jakob einen Kommentar abgegeben hat, lasse ich den Post bestehen und senke den Kopf in Scham.]
Ich weiß nicht, wie man hier ein YouTube-Video einbindet, deshalb schicke ich euch per Link auf die entsprechende Seite.
Kurt Weigel versucht UA zu erklären und tut sich wie wir alle schwer damit. Aber ein wenig des Reizes kann er, glaube ich, vermitteln.
Link: UA bei Game Geeks
10. Mai 2008 at 08:00
Ich mag die “Storytelling Adventure System”-Abenteuer von White Wolf. Das Medium der PDF-Datei wird bestmöglich eingesetzt, doch durch ein druckerfreundliches Layout können problemlos auch längere Textstellen ausgedruckt werden. Nur “Copy/Paste” wurde ausgeschaltet, sollte aber nicht vermisst werden.
“The Harvesters” ist ein besonders gelungenes Exemplar der Reihe - und ohne jede Veränderung für Unknown Armies einsetzbar. Es ist ein Abenteuer für normale Menschen (keine Vampire oder Magier) in der neuen “World of Darkness”. Die Charaktere haben sich in einem abseits der großen Verkehrswege gelegenen Motel mit einer Frau verabredet, die irgendetwas Wichtiges für sie hat (was das ist, wird vom Spielleiter aus seiner Kampagne heraus entschieden). Das Motel liegt mitten in der Provinz und bietet allein durch die Lage eine hervorragende Kulisse für Hinterhofkriminalität. Und wirklich: Die Charaktere erhalten kurz bevor sie dort ankommen eine SMS, in der die Frau um HIlfe ruft. Ihr Auto steht auf dem Parkplatz, als die Charaktere das Motel erreichen, doch sie selbst ist nicht aufzufinden.
Ein versiffter Typ an der Rezeption, ein widerlicher Provinzsheriff und allerlei Verbrechertypen sind die Leute, mit denen es die Charaktere in dem spannenden Abenteuer zu tun bekommen, in dem kommunikative Fähigkeiten ausnahmsweise einmal genauso wichtig sind wie geschickte Finger am Abzug der Waffe. Diese Tatsache ist es auch, die mir besonders gut gefallen hat, denn im Gegensatz zu den meisten anderen Abenteuern, in denen behauptet wird: “Reden ist auch wichtig”, funktionieren diese Szenen hervorragend und sich spannend. Das Showdown ist so gewalttätig, wie Spieler und Spielleiter es haben wollen, d. h. auch eher schießwütige Gesellen kommen auf ihre Kosten.
Das Abenteuer ist aber nichts für Anfänger. Die einzelnen Szenen sind nicht direkt miteinander verknüpft - dafür ist der Spielleiter zuständig - und viele Szenen verlangen eine gute Darstellung der Nichtspielerfiguren und ein feines Gespür für Dramatik, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Spielleiter, die unsicher beim Spielen ihrer Figuren sind, werden es schwer haben.
Das Übernatürliche kommt wie bei fast allen nWoD-Veröffentlichungen auf leisen Sohlen. Für eine Konvertierung nach UA ist das natürlich besonders gut. “The Harvesters” ist eine spannende Gruselgeschichte, die ich jedem empfehlen möchte, der nach “Schnellschüsse” und den Abenteuern im Grundbuch und in “Postmoderne Magie” zusätzlichen Nachschub sucht.
5. Mai 2008 at 12:00
Drüben im Buch Eibon habe ich eine Rezension zum Roman “Fool on the Hill” von Matt Ruff veröffentlicht - einschließlich eines Kommentars zum Gebrauch für Unknown Armies. Bei Interesse hier klicken.
2. Mai 2008 at 08:00
Wie ich bereits erwähnte, können Abenteuer für die neue “World of Darkness” gute Ideenquellen für UA-Abenteuer sein. Auf der Dorp gab es in den letzten Jahren eine Abenteuerreihe, die besonders geeignet ist. Inzwischen liegt sie überarbeitet in einer einzigen 203-seitigen PDF-Datei vor.
“Scouts of Darkness” ist eine Reihe von acht Abenteuern. Die Spieler verkörpern die “Scouts”. Sie werden immer wieder durch Zufall an Orten zusammengeführt, an denen etwas Übernatürliches passiert. Die Abenteuer selbst sind Gruselstücke und klassische Geistergeschichten und ziemlich subtil angelegt (was für meinen Geschmack bedeutet: stellenweise langweilig). Das Übernatürliche spielt zwar eine wichtige, aber häufig nicht die entscheidende Rolle, was die Abenteuer gut geeignet für UA macht.
Die Jungs von der Dorp haben mit den “Scouts of Darkness” eine wirklich schöne Abenteuerreihe abgeliefert, die mit relativ wenig Arbeit für UA umgeschrieben werden können und auch generell einfach gelungen ist.
28. April 2008 at 15:55
Die RPC ist vorbei und wir hatten viel Spaß. Diverse Exemplare vom neuen Abenteuer “Wetterleuchten” und vom nicht ganz so neuen “Leibwächter” wurden neben den restlichen Lite-Regeln verteilt und “Postmoderne Magie” ist genauso großartig, wie wir es alle erhofft haben.
Einen detaillierten, wenn auch sehr subjektiven Messebericht könnt ihr bei Interesse hier lesen. Ich war leider nur Samstag da, was aber für einen ausführlichen Eindruck reichte.