02 Jul 2009
Während hier in Deutschland die Community in den okkulten Untergrund gegangen ist, gibt es in den USA immer noch eine recht aktive Fangemeinde die hier und da am werkeln für Unknown Armies ist. Das ist irgendwie schade und daher würde ich euch gern aufrufen, schreibt Artikel, Abenteuer, Ideen, Gerüchte, Lesevorschläge was auch immer. Lasst euren Ideen freien Lauf, nur sorgt dafür das eines der besten Spiele das es jemals auf den Markt geschafft hat, nicht untergeht.
Zeigt den Rollenspielern da draussen, das wir noch am Leben sind. Klein aber bereit für Unknown Armies einzustehen. Und lasst euch von den Miesmachern nicht unterkriegen, die können einfach nicht anders.
17 Jun 2009
Eigentlich beschäftigt sich der Blog “The Society of Torch, Pole and Rope” mit Old-School-D&D, doch in dem Versuch eine Idee aus dem Kopf zu bekommen, schrieb Blog-Besitzer Micheal Curtis “October Country: The MacReady’s Farm” in einem einzigen “Stream of Consciousness” auf, editierte sie minimal und stellte sie als 4-seitige PDF-Datei online. Er weiß selbst nicht, wohin der Text führen soll, noch wie man ihn am besten im Rollenspiel einsetzt. Aber er fühlt sich stark nach Unknown Armies an, wie ich finde. Unknown Armies kommt also anscheinend wirklich aus dem Unterbewussten.
16 Jun 2009
Edieh hat sich die Mühe gemacht und abgefahrene Charakterbögen für seine Runde gebastelt. Leider nur für Einsteiger, aber dafür sind sie mehr als einen Blick wert. Ich würde mir dennoch die zweite Seite mit Magie etc. wünschen.
16 Jun 2009
Auf dem EdiehBlog gibt es seit heute einen ausgesprochen hübschen Charakterbogen für Anfängercharaktere (also ohne Platz für Magie) zum Download.
08 Jun 2009
Nachdem das Große Spiel zu Ende war, wollten wir noch einen Blick in die Suite von Lance werfen. Das hineinkommen war nicht schwer, Vince hatte ja noch immer die Codekarte, da er schon öfter als Bote für den Unsterblichen unterwegs war. Die Suite machte einen unbenutzten Eindruck, scheinbar schlief der Killer nie. Während Vince sich das Badezimmer vorknüpfte durchsuchten Cornell und Ich das eigentliche Zimmer. Im Bad muss dann was schief gelaufen sein, jedenfalls sprangen plötzlich die Wasserhähne an und siedend heißes Wasser ergoss sich in Waschbecken, Dusche und Badewanne. Im aufsteigenden Dampf konnte er gerade noch erkennen, dass sich sein Spiegelbild selbstständig macht und ihn angreifen will. Hing wohl irgendwie damit zusammen, das er beim betreten des Bades einige der merkwürdigen Runen verwischt hat, die überall hingezeichnet waren.
Später förderte der Spülkasten dann auch noch eine Überraschung zu Tage, 1 kg Koks mit Asche vermischt, wie ein Selbstversuch ergab. Das Zeug hatte noch verdammte Nebenwirkungen. Kaum das ich aus dem Bad komme, öffnet sich die Zimmertür, ein Typ in einem schlecht sitzenden Anzug und einer abgetragenen Aktentasche kommt herein, setzt sich an den Schreibtisch vor den Spiegel, steckt sich eine Waffe in den Mund und drückt ab. Peng, ich steh dahinter und hab die ganze Sauerei im Gesicht und auf dem Sakko. Blut und Hirn. Rot und Grau. Sehr ansprechend. Zieh ich halt eines von den schlecht sitzenden Hemden und Jacketts von Lance an. Er wird sie so schnell eh nicht brauchen. Verdammt, die Beiden haben nicht das Geringste mitbekommen. Der Tote war so freundlich und hat wenigstens eine Nachricht auf einem Block hinterlassen, Frakturschrift, 4 Buchstaben, VRIL und ein Symbol das an den Reichsadler der Nazis erinnert.
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